Neues Lieblingsgericht

ein Kohlrabi, 1/4 Butternut-Kürbis, 125g Tofu Natur, zwei Esslöffel Erdnussmus, 250 ml passierte Tomaten, eine getrocknete Chilischote, 1/2 Esslöffel Reisessig, Pfeffer und Salz, evtl. ganz bisschen Gemüsebrühe, Rapsöl; kleine Tasse Weizenvollkorn-Penne

Nudelwasser erhitzen und Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

Chilischote zerbröseln und ins erhitzte Öl geben, Tofu würfeln und im Öl anbraten, Gemüse würfeln und nach kurzer Zeit dazu geben, den Reisessig reinschütten und sofort das Erdnussmus und die passierten Tomaten hinterher. Rühren und dann kleine Tasse Wasser reinkippen, evtl. einen Teelöffel Gemüsebrühe dazu, pfeffern und salzen. Braucht etwa 15 min bis Kürbis weich ist, je nach Größe der Würfel.

Nudeln abgießen und in die Soße geben. Essen! Lecker! Schmeckt mit Koriander sicher noch besser, wie alles, habe ich aber bei dem Gericht noch nicht ausprobiert, weil ich da keinen zuhause hatte.

Verschwörungstheorie!

Mir ist bewusst, dass das Folgende nicht stimmt.

Auf antjeschrupp.com findet eine einen Beitrag, dass eine bitte Grüne, CDU, Linke, SPD oder FDP wählen soll, damit die AfD Stimmen verliert. In der Diskussion in den Kommentaren kristallisiert sich heraus, dass eigentlich nur die Wahl von SPD und CDU die AfD als Regierungspartei verhindert (bis hierher kann das jede mal überprüfen, das stimmt, also es gibt den Beitrag und die Diskussion.)

SPD und CDU sind doch schon seit Jahren ein Einheitsmantsch und nur offiziell zwei verschiedene Parteien. So ein Querschläger wie die AfD kommt ihnen doch für die nächste GroKo gerade recht, denn Deutschland will noch keine Nazi-Partei (ob jetzt nur ein paar in der AfD Nazis sind oder nicht, spielt keine Rolle, denn das,was allgemein als konservativ gilt, ist selbst schon faschistoid, d.h. es handelt sich um eine Politik, die andere Lebenswirklichkeiten als weniger real und damit die Träger_innen als einzudämmende, nicht ganz zur Gesellschaft gehörende Störfaktoren betrachtet. Das Bekenntnis zu Nazimitgliedern der AfD zeigt aber, das sie diese Sicht als weniger störend, als tolerierbar und nicht zu bekämpfen betrachtet,,während sie sich eben gegen andere richtet und damit auch ein nazifreundliches Klima fördert. Da ist mir dann die Piratenpartei lieber,die neben Nazis auch andere Personen duldet.). Wird vielleicht die AfD von SPD und CDU aufgebaut, damit die beiden Parteien sich auf ewig an der Macht finden? Dann kriegen wir sowas wie in den USA, mit nur zwei wirklich wichtigen Parteien, die beide aber scheiße sind und eigentlich nur eine Partei. So, das verfasse ich mal als Roman. Vielleicht wird es ein Bestseller.

struktureller Rassismus

Aus dem Sozialstrukturatlas 2013 zum Sozialindex II:

„• Die Bezirke Treptow-Köpenick, Pankow, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf nehmen die Ränge 9 bis
12 mit niedrigen Werten des Sozialindexes II ein. Hier leben die berlinweit wenigsten Ausländer und
Ausländerinnen bzw. nichtdeutschen Kinder und Jugendliche. Weit mehr Ausländerinnen und Ausländer
ziehen aber in diese Bezirke herein als aus diesen fort. Im Berliner Vergleich sind besonders viele der Familien
mit Kindern unter 18 Jahren in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Pankow alleinerziehend, in
Treptow-Köpenick allerdings der berlinweit geringste Anteil. Die überwiegenden Teile der Bezirksbevölkerung
im erwerbsfähigen Alter sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die mit Abstand geringsten
Anteile an der Bezirksbevölkerung sind ohne beruflichen Ausbildungsabschluss. Zur Arbeitslosigkeit
nach SGB III werden (mit) die höchsten Werte in Berlin erreicht. Vergleichsweise Wenige im Alter ab
65 Jahre benötigen Grundsicherung gemäß SGB XII. Planungsräume mit großen (hinteren) Rangplätzen
verteilen sich ringförmig um die Mitte der Stadt mit Ausnahme der südwestlichen Planungsräume. Dabei
konzentrieren sich die niedrigsten Werte des Sozialindexes II räumlich in Lichtenberg und Marzahn-
Hellersdorf.“ (S. 17)

Es geht aber noch deutlicher:

(S. 24-25):

„3.2.1 Sozialindex I
3.2.1.1 Bezirke
Der Sozialindex I zeigt die Verteilung sozialer und gesundheitlicher Belastungen in Berlin an und kann daher
als Belastungsindex gefasst werden. Er ist vornehmlich geprägt durch Indikatoren zur Arbeitslosigkeit
nach SGB II, zum Bezug staatlicher Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (SGB II, SGB XII)
und damit korrespondierend zum Einkommen sowie durch Gesundheitsindikatoren wie vorzeitiger und
vermeidbarer Sterblichkeit und tabakassoziierter schwerer Erkrankungen.
SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- u. Sozialinformationssysteme
Sozialstrukturatlas Berlin 2013 – Kapitel 3 25
Er nimmt ungünstige Werte, welche sich in hinteren (hohen) Rangplätzen ausdrücken, an:
• bei tendenziell hoher Ausprägung der Indikatoren:
• Männer an der Bevölkerung
• Ausländische Kinder und Jugendliche an der Bevölkerung (unter 18 Jahren)

[…]“

und ein ebenso schlimmer Klotz auf S. 32 (ließ sich leider nicht mehr kopieren).

Und offizielle Politik ist Anti-Rassismus?